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Was will die Selbsthilfegruppe erreichen?

Ziel ist es, durch Gespräche, Begegnungen, Austausch und gemeinsame Freizeitgestaltung neue Perspektiven zu vermitteln, Angehörige zu unterstützen und beim Betroffenen eine zufriedene Abstinenz zu erreichen.

 

Wie arbeitet die Selbsthilfegruppe?

Die Gruppe trifft sich einmal in der Woche. Jeder spricht über sich, seine Sorgen, seine Nöte und Probleme (wenn er das selbst will). Alle hören einander zu und erfahren so, wie andere den Weg
aus der
Suchterkrankung gefunden haben.

Das Prinzip der Selbsthilfegruppe ist Hilfe zur Selbsthilfe durch offene Gespräche und die Begegnung mit Gleichgesinnten.

Das Gruppengeheimnis ist die Voraussetzung dafür, dass sich jeder ohne Angst äußern kann.

Kein Dritter erfährt, was in der Gruppe gesprochen wird. Jeder entscheidet für sich selbst, ob und wie lange er die Gruppe besuchen will.

 

Was kann mir die Selbsthilfegruppe geben?

Ich als Betroffener oder als Angehöriger bin nicht allein mit meinen Problemen. Wenn ich eine Selbsthilfegruppe besuche, lerne ich Menschen mit den gleichen Sorgen und Nöten kennen und spüre, wie gut mir das tut.

Der erste Schritt, die Kontaktaufnahme und der erste Gruppenbesuch fällt nicht leicht, das wissen wir aus eigener Erfahrung.

Doch es sollte den Versuch wert sein, wenn man sein Leben dadurch positiv verändern kann.

 

Gefährdet sein kann jeder!

Wer zur Bewältigung seiner Lebenssituation oder zur Verbesserung seines Lebensgefühls Alkohol, Medikamente oder andere Suchtstoffe braucht, der ist suchtgefährdet.

 

Sucht hat immer Ursachen!

Suchterkrankung hat viele Gründe und Ursachen. Die Flucht in den Alkohol, oder das Medikament als „Problemlösung“ um Spannungen und Krisen zu bewältigen, ist oft der Einstieg in die Sucht.

 

Angst!

 …schnürt die Kehle zu und lähmt. Befreien können Gespräche und Aktivitäten oder… Alkohol und Medikamente

 

Konflikte!

…bedürfen der Lösung, das erfordert Auseinandersetzung, Bequemer ist es, Konflikte zu vermeiden und ihnen auszuweichen oder…. Einfach alles runterzuschlucken, wörtlich: mit Alkohol und Medikamenten!

 

Einsamkeit!

…macht krank, wenn sie nicht gewollt ist. Ich kann die Begegnung mit anderen wagen oder…  mir Alkohol und Medikamente zum Partner nehmen.

 

Leere!

…entsteht, wenn Ziele verloren gehen, Vorstellungen und Werte zusammenbrechen. Ich kann neue Perspektiven für mein Leben suchen und es mit Sinn oder…mit Alkohol und Medikamenten füllen!

 

Sucht hat Folgen!

Sucht isoliert ... die Angehörigen
               
Partner     →              wenden sich ab            
Kinder         →              wenden sich ab       
Freunde         →               wenden sich ab

Sucht isoliert ... die Mitbetroffenen

sie verheimlichen     →    vor Verwandten               
sie verheimlichen     →    vor Freunden                  
sie verheimlichen     →    vor Nachbarn                 
sie verheimlichen     →    vor Kollegen                      
sie verheimlichen     →    vor Spielgefährten der Kinder

 
Sucht zerstört das Leben!

Sucht zerstört 
   →   die Gesundheit    
     →   die Persönlichkeit   
       →   Partnerschaft und Familie    
         →   Freundschaft   
           →   Arbeitsplatz     
             →   wirtschaftliche Existenz   
Alkohol- und Medikamentenmissbrauch zerstören das      Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl des Menschen.

 

Hilfe ist möglich!!!

Sucht ist kein unveränderliches Schicksal.
Eine Selbsthilfegruppe bietet:
   →   Information 
     →   Motivation
       →   Prävention
         →   Nachsorge
           →   wöchentliche Zusammentreffen Gleichgesinnter   

 

Wer kann in eine Selbsthilfegruppe gehen?       

Die Gruppe bietet Suchtkranken und deren Angehörigen die Möglichkeit zum Gespräch. Alkohol- und Medikamentenabhängige sowie Mitbetroffene sind Hauptbestandteil der Gruppe. Kommen kann Jede(r), die/der mit ihrem/seinem Suchtproblem nicht allein fertig werden kann, unabhängig von Geschlecht, Religion, Nationalität und Hautfarbe. Unsere Gruppe ist offen für alle Suchtformen.

 

Wie komme ich in die Gruppe?

Wenn Du spürst, dass es so wie bisher nicht mehr weitergehen kann und Du etwas für Dich tun willst, dann solltest Du Dich in eine Selbsthilfegruppe begeben. Wir in unserer Kreuzbundgruppe bieten Hilfe zu Selbsthilfe an. Unsere Gruppe steht im engen Kontakt zur Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes, dem Gesundheitsamt und anderen Suchtberatungsstellen, Fachkliniken und Krankenhäusern.

 

Mit dieser Internet-Seite wollen wir allen Mut machen den ersten Schritt zu tun.

Wenn Du einem geretteten Trinker begegnest, dann begegnest Du einem Helden. Es lauert in Ihm schlafend der Todfeind. Er bleibt behaftet mit seiner Schwäche und setzt seinen Weg fort durch die Welt der Trinkunsitten, in einer Umgebung, die ihn nicht versteht, in einer Gesellschaft, die sich berechtigt hält, in jämmerlicher Unwissenheit auf Ihn herabzuschauen, als auf einen Menschen zweiter Klasse, weil er es wagt, gegen den Alkoholstrom zu schwimmen.

Du sollst wissen: Er ist ein Mensch erster Klasse!


 

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